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Revisor Nr.: 8-0004 in der Größe 8/8

Das Messer hat eine Größe von 8/8 Zoll.

Die Dicke am Rücken beträgt 6mm. Die Breite der Klinge beträgt insgesamt 24,5mm.

Ein 8/8 Messer sollte eigentlich 25,4mm Breit sein. Fällt wohl unter die Herstellertolleranz?

 

 

Die versprochene Tiefenätzung ist das Highlight des Messers.

Sehr schön gemacht mit zerfranztem Rand ein echter Hingucker.

 

 

 

Tief genug zum auffüllen mit Farbe.

 

 

 

 

Der Kopf ist etwas rauh geschliffen.

Wird jedoch von mir noch zu einem spanischen Kopf umgeschliffen.

Der obere Fleck ist kein Rost, sonder ist ein Teil der Vergoldung.

Da hat der Abdecklack wohl eine Macke gehabt.

 

 

Der Klingenrücken ist original blank poliert.

Die Lasergravur mit Jahreszahl habe ich nachträglich angebracht.

 

 

Das Heft ist am Keilende schräg geschliffen.

Die rechte Schale hat eine Schleifmacke und ist insgesamt mit Spalt montiert.

Dies scheint keine Ausnahme zu sein,

da andere Messer die gleiche Schräge aufweisen.

Der Niet hat eine scharfe Kante und zieht Fäden aus dem Reinigungstuch.

Da werde ich etwas nachschleifen.

Die Schräge des Heftes werde ich belassen. Passt irgendwie zum Messer.

 

 

 

Der Übergang von der Schneide zum Erl besteht aus mehreren Facetten.

Eine einfache Rundung währe hier viel schöner gewesen.

Da hat der Schleifer wohl vorzeitig abgebrochen. (Feierabend?)

 

 

Die vordere Schneidenspitze ist original mit einer 45 Grad Fase versehen.

Das ist ein echter Backenritzer.

Eine Rasiermesser-Herstellerfirma sollte das eigentlich wissen.

Andere Firmen machen an der gleichen Stelle einen schönen Bogen nach oben.

Ich schleife meine Messer an dieser Stelle einfach stumpf.

Einfach und sehr effektiv.

 

 

Von der Schneide konnte ich keine Bilder machen.

Die Schneide ist auf ganzer Länge ballig geschliffen.

Bei einem Metzgereibeil ist das wohl in Ordnung. 

Da gelingt keine Foto, egal wie schräg mann die Schneide hält.

Die hintere Hälfte der Schneide wurde nicht ganz durchgeschliffen.

Hier zeigen sich mehrere Lichtreflektionen die ich zunächst für Macken gehalten habe.

Da hat der Schleifer scheinbar schon wieder Feierabend gehabt?????

Haartest kann man vergesses. Schneidet nicht einmal die Haare am Unterarm mit Hautkontakt.

 

Fazit: Kein Messer zum Rasieren "out of the Box". Schneidenspitze und Schneidenende kann man eigentlich nicht so belassen. Wer hier nicht nacharbeiten will oder kann sollte sich nach was anderem umschauen.

 

Das Messer bekommt eh einen "spanischen Kopf". Da schleife ich den Rest auch noch selber.

Mangels Geradeschleifer muß gleich die Oberfräse dran glauben.

Das Messer wartet schon.

 

 

Bei 20000 Umdrehungen geht schon was.

 

 

Das Messer ist geschliffen geschmirgelt und poliert.

Die Schneide und der Rücken sind gleich lang. Das Foto täuscht da ein wenig.

 

 

Mit einer schönen Rundung am Schneidenende schaut das schon viel besser aus.

 

 

Der Kopf hat die meiste Arbeit gemacht. Hier muß die Oberfläche, der Winkel, der Radius und die Politur stimmen.

Bei dem Ganzen darf die dünn ausgeschliffene Schneide nicht beschädigt werden.

Die Hochglanzpolitur kommt auf den Bildern leider nicht zur Geltung.

 

 

Die Rückengravur habe ich erneuert.

Die alte war nicht tief genug und nach dem Polierern nur noch schlecht sichtbar.

Danke auch an Thomas der mir die Laserparameter optimiert hat.

So: Jetzt gefällt mir das Messer. Die Schneide habe ich mittlerweile geschärft.

Die erste Rasur war überaschend einfach und angenehm. Ein bisschen muß das Messer noch schärfer werden. Der Pastenriemen wartet schon.

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© Heinz Simon

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